Comments by "Her Royal Fluffiness Celestia, Princess of Cake" (@CakePrincessCelestia) on "Warum Logos immer simpler werden" video.

  1. 5:24 Hier muss man dazusagen, dass es ja nicht nur die Logos betrifft. Das generelle Design wird immer einfacher. Wo sind die frohen Farben von Luna (Windows XP) geblieben? Selbst das Windows Logo ist nur noch ein Trapez mit hässlichen weißen Klötzen. Ebenso die ganze Benutzeroberfläche. Grautöne regieren. Nicht nur bei MS, auch bei Google, Apple und Co. Überall das gleiche. Einer machts vor, alle machen es nach. Erinnert sich noch einer an die Spiegelungen, die in der Vista-Oberfläche waren? Die tauchten plötzlich überall auf - und verschwanden auch genau so wieder, als MS den Metro Style mit Win 8 brachte. Jetzt kommt der Elefant im Raum: Es soll lesbarer sein - ist es aber nicht. Ich kann den bunten Kram wesentlich besser auseinanderhalten als 50 shades of grey. In Windows 10 sehe ich schon nicht mehr, wo ein Fenster aufhört und dahinter das andere anfängt, außer ich schalte den Dark Mode ein - der funzt aber nicht überall... nein, deswegen wird es nicht gemacht. Die Frage danach, warum alles vereinfacht wird, lässt sich leicht beantworten. Es ist billiger, es ist idiotensicherer, es schafft weniger Supportaufwand (Stichwort Feature-Wegfall) und man erreicht ne breitere Masse. Kurzum: Es geht darum, dass die Kasse klingelt, nicht mehr, nicht weniger. Und um diese Vereinfachung, oder auch Casualisierung (war im Gaming Bereich etwa um Oblivion herum auch mal so ein Unwort) muss natürlich auch mit dem Firmenlogo repräsentiert werden, soll ja zusammenpassen... Oder ein ganz anderes Beispiel (das aber im Video schön genutzt wurde): Softwareversionen. Major.minor(.buno). Der Firefox hat fast 10 Jahre gebraucht, um bei Version 4.0 anzukommen. Und ungefähr genauso lange, um auf Version 69 (nice) zu kommen. Warum? Ganz einfach. Google hat damit angefangen und den alten Standard abgesetzt und jeder Release ist seitdem ne Major, egal was drin ist. Macht das Sinn? Sieht das besser aus? Ist es leichter zu verstehen? Erkenne noch ich irgendwo, ob es eine bahnbrechende Neuerung gibt? 6:12 to blend in = sich einfügen, vermischen, optisch angleichen Die Realität: bland, wie im erwähnten "blanding": fade, langweilig, nichtssagend, ausdruckslos Well played. 7:12 Eigentlich...
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