Comments by "Her Royal Fluffiness Celestia, Princess of Cake" (@CakePrincessCelestia) on "Ist Deutschland zu trocken?" video.
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Disclaimer vorab: Dieser Beitrag ist mit einer gehörigen Portion Salz zu genießen, weil es ja nicht schon trocken genug ist! :D
Das Wasser ist nicht knapp, es hängt nur in der Luft und kommt seit Monaten nicht runter! Es sind, während ich das hier gerade abtexte, verdammte 29°C mit fast 85% Luftfeuchtigkeit! Absolut unerträglich! Ich hole seit Monaten Wäsche trockener aus der Waschmaschine, als diese dann ein paar Stunden später sein wird, wenn ich sie abhänge! Schwitzen bringt nichts, Duschen bringt auch nichts (da schwitzt man danach nur noch mehr!) und die Möbel (und Gitarren!) danken es einem auch, dass man bei dieser Affenschwüle die Heizung nicht aufdreht, was die einzige Möglichkeit wäre, die Luftfeuchtigkeit zu senken. Wir haben mehr als genug Wasser - es ist nur schlecht verteilt! Wir haben mittlerweile reinstes Tropenklima!
5:22 Ach deswegen wird das legalisiert... XD
5:34 Lösung: Nicht mehr 3x am Tag duschen... sondern nur noch 3x im Monat - und keinen Sport mehr machen, dann schwitzt man weniger und muss weniger nachkippen und auch die Wäsche nicht mehr so oft waschen! ;)
Ja, das ist natürlich sarkastisch gemeint, aber ganz plump betrachtet sind das doch literally die einzigen Möglichkeiten, die jemand, der schon sparsamst mit Wasser umgeht, hat, noch direkt bei sich selbst einzusparen! Indirekt beeinflusst natürlich das Kaufverhalten das Ganze ebenso. Dinge, deren Herstellung Unmengen an Wasser benötigen, sollte man also weniger kaufen/konsumieren oder vielleicht sogar ganz darauf verzichten...
7:00 Da bin ich nicht schuld dran. Ich mag die Dinger zwar gerne, hab aber schon seit bestimmt 6 Jahren keine mehr gegessen, weil ich keine Wasserbomben-Importe kaufen möchte und die (nicht ganz so) lokalen Erzeugern (in ner Stadt baut halt keiner was an) entweder aufgrund von Coronamaßnahmen oder auch persönlichem Zeitmangel nicht mal eben so erreichen konnte - das ist für mich jedes Mal ne kleine Weltreise...
7:34 Das wäre ein wunderbarer Angriffspunkt für Poccnresisch-Imperialistische Machtinteressen... mit Hunger als Waffe kennt man sich im Kreml dank jahrhunderterlanger Erfahrung ja schon zur Genüpge aus! Die reiben sich bestimmt schon die schmutzigen Hände!
7:48 Qualitätsjournalismus left the chat.
Sorry, Mirko, aber da haste leider verloren! Ein Fußballfeld kann unheimlich in der Größe variieren, weil die nicht eindeutig festgelegt ist - man sollte lieber in "Belgiums" messen, das ist wenigstens eine relativ sichere Konstante! :D
8:08 Und woran liegt das, dass immer mehr Gärten zubetoniert werden? Richtig! Bei einem Haus mit 6 Familien müssen potenziell locker mal 18-24 Parkplätze her, die müssen irgendwo hin! Deutschland ist ja schließlich eine Autofahrernation, wie sie im Buche steht!
Jetzt ohne Mist: Als Kind der 80er und 90er war meine Familie hier in der Straße lange die einzige, die über sogar 2 Autos verfügte - Vater brauchte eins, um zur Arbeit zu kommen und Mutter für die täglichen Erledigungen, die das Familienleben so mit sich bringt. Wenn ich am Wochenende aus dem Fenster geschaut habe, konnte ich alle Autos an einer Hand abzählen, bis in die frühen 2000er! Mittlerweile sind das über 30, die hier in meinem Sichtfeld parkieren... und es vergehen literally keine 5 Minuten, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, an denen nicht irgendeiner entweder kommt oder wegfährt! Bei offenen Fenster, vor allem im Sommer, auch gerade aufgrund der Tatsache, dass es hier nicht eben ist, einfach nur noch absolut nervtötend... und ja, um auf die ursprüngliche Aussage zurückzukommen: Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden in der Zwischenzeit in zweiter Reihe mit engen Zufahrtswegen etliche Wohnblocks gebaut, wo früher noch riesige Gärten, etwas Wald und auch Nutzflächen waren. Auf der anderen Seite hinter dem eigenen Garten wurde bei einem Haus, das früher ein großes Einfamilienhaus (mit mehreren Generationen unter einem Dach!), jetzt Mehrfamilienhaus (ein sehr wohlhabender Handwerksmeister aus der Nachbarschaft hats gekauft und vermietet das jetzt... for profit natürlich!), auch ringsrum alles zubetoniert, damit die neuen Bewohner irgendwo ihre Autos unterbringen können, die sich schon fast hochkant stapeln. Allgemein ist es immer wieder witzig, aber gleichzeitig auch lächerlich zu beobachten, wie die Nachbarn immer wieder mit ihren Autos Sokoban und Tetris spielen müssen... und wenn einer zugeparkt wurde, müssen erstmal drei andere ihre Karren wegschaffen... das geht dann den ganzen Tag so. Merken die selbst nicht, dass sie sich damit keinen Gefallen mehr tun? Mich würde das als Autofahrer tierisch anbrechen...
13:07 Yay, Mückenbrutstätten! Die will doch jeder zuhause haben... XD
Plot Twist: Wenn es gar nicht mehr regnet... ;)
14:12 Ich glaub, das wollen die meisten auch gar nicht... und da erinner ich mich wieder an nen Spruch, den ich mal gehört habe, wenn auch zu ner anderen Droge: "Wasser? Ich will mich nicht waschen, ich hab Durst!" XD
15:03 Und genau da ist das Problem, das die meisten gar nicht sehen!
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@raziel8321 Ist eigentlich ne ganz einfache Rechnung... laut Google verbraucht die Herstellung eines Autos inkl. der Gewinnung der dafür nötgen Rohstoffe im Schnitt 400.000l Wasser. Das sind 400m³. Ich hab nen Jahresverbrauch von unter 30m³. Das heißt, ich brauche über 13 Jahre, um auf diesen Verbrauch zu kommen. Wenn ich jetzt hier und da noch mehr einspare (durchschnittlicher Verbrauch pro Person in D liegt bei ca. 45m³!), bringt das fast nichts. Bei der Industrie sähe das anders aber aus. Das Problem ist nur: Die Prozesse zu optimieren, um den Verbrauch zu senken, kostet Geld. Viel Geld. Sowohl in R&D, als auch letzten Endes in der Durchführung. Ohne, dass die FIrma dadurch aber auch nur einen Cent mehr verdient. Sie spart lediglich das dann weniger verbrauchte Wasser (und auch andere Rohstoffe, wie Öl und Gas) ein. Und weil sich das wirtschaftlich nicht lohnt, passiert es nicht, so einfach ist das.
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