Comments by "Her Royal Fluffiness Celestia, Princess of Cake" (@CakePrincessCelestia) on "ZDFheute Nachrichten"
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Mit dem hätte ich auch noch ein Hühnchen zu rupfen. War kurz davor, von ner Uniklinik die nötigen schriftlichen Statements zu bekommen, mit denen ich verdammt gute Chancen gehabt hätte, amtlich als erwerbsunfähig zu gelten (seh fast nix mehr, aber auch etliche andere Probleme). Als man dann endlich alle OPs und Nachuntersuchungen durch hatte, musste man mich vertrösten, weil ER irgendwelche Gesetze geändert hatte, nach denen die Klinik keine Atteste, Rezepte, Kranschreibungen etc. mehr ausstellen darf und das nur noch über den jeweiligen behandelnden Arzt bzw. Hausarzt erfolgen muss. Und die haben für sowas üblicherweise keine Zeit. Also weiter mit den "Hartz V"-Schikanen bis zum Sankt-Nimmerleinstag, nur weil der Jens es besser wusste. Von denen ist er, wie nahezu jeder in seiner Partei, ja auch ein absoluter Fan. Kann ja nicht sein, dass die faulen Säcke nicht arbeiten gehen wie jeder andere auch...
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Ich frage mich, was ich falsch mache, wenn ich sowas lese (klingt wie aus dem CSU-Parteibuch). Ich beziehe "gesundheitsbedingt" auch diese Gelder, alleinstehend insgesamt unter 800€. Da ist die Miete mit drin, die Heizkosten basierend auf den Vorkriegspreisen (Erhöhung wurde abgelehnt, ist nicht "angemessen") und das wars. Strom muss ich selber zahlen, Warmwasser muss ich selber zahlen, einen Umzug musste ich komplett selber zahlen und die Einrichtung ebenso. Von Elektrogeräten rede ich gar nicht erst, sowas zahlt "das Amt" bzw. die Kommune gar nicht, grundsätzlich nicht! Wie bitte kommt man auf 3500 Euro mit 2 Erwachsenen und drei Kindern, KdU nicht mit eingerechnet? Der Regelsatz liegt da bei 2x 451€ (Partnetsatz) und maximal 3x 420€, falls die Kinder 14 oder älter sind. Da komme ich auf 2162€, aber nicht auf 3500. Aber vermutlich habe ich mich einfach nur verrechnet und lasse mich gerne eines Besseren belehren... und vielleicht ist auch jemand so nett, mir zu verraten, wie ich nen 50" TV und ein neues Handy beantragen kann ;)
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So nen hohen Mietzins zahlt das Jobcenter ja nichtmal, es sei denn, man hat ne 6- oder mehrköpfige Familie. Je nach Gegend kann es auch mehr sein, aber in den meisten Teilen Deutschlands dürfte das etwa in dem Rahmen sein. Für nen Single gibts zwishcen 400 und 450€ maximal.
Und wo kriegt man das denn noch? Alleine deswegen lohnt sich Arbeit doch schon. Mal ganz davon abgesehen, dass man dadurch unter Leute kommt und etwas tut, wofür man Wertschätzung bekommt. Der psychosoziale Aspekt fällt bei solchen Diskussionen absichtlich (seitens der Union, FDP und weiter rechts) komplett unter den Tisch und wird dabei noch unter den darunterliegenden Teppich gekehrt. Es lohnt sich alleine aufgrund des gesundheitlichen Faktors schon, und der wiegt 1000x mehr als das Geld.
Die KOMPLETT ZERSTÖRTE Gesundheit nach ein paar Jahren Arbeitslosigkeit kann NICHTS wiederherstellen, aber auch GAR NICHTS. Da nicht zu landen, ist ABSOLUT UNBEZAHLBAR! Arbeit LOHNT sich daher IMMER, es sei denn man wurde vom "System Arbeitsamt/ARGE/Jobcenter/wieauchimmer" schon längst ZERSTÖRT, weil dann KANN man NICHT mehr arbeiten. Und wenn man dort angekommen ist, dann kann man diese dämlichen Klischee-Argumente von bürgerlich-konservativen, wirtschaftsliberalen und vor allem rechtsextremen Politikern echt nicht mehr hören. Die "soziale Hängematte" ist alles andere als schön. Jeder will da raus. Wer was anderes behauptet, lügt, dass sich die Balken biegen.
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@janesmith7288 Das Haus, in dem ich lebe, kommt auf nem Gesamtverbrauch von ca 20-25MWh im Jahr bei 85m², bei Temperaturen nicht über 19°C in der Heizperiode. 22/23 die Temperatur auf 17°, teilweise sogar niedriger, abgesenkt und damit noch etwa 13-14MWh Jahresverbrauch erreicht. Etwas über 40 Jahre alte Fenster (Doppelverglasung, die sind nach der Zeit typischerweise durch und müssten erneuert werden) und praktisch Null Dämmung, dann schafft man das locker. Im Sommer dafür dann locker 40° und aufm Speicher sogar bis zu 75°C (not kidding)! Das Problem bei sowas ist ja gerade, dass es genau diejenigen am härtesten trifft, die sich die Modernisierung auch vor der Krise schon nicht leisten konnten. Hätte hier auch lieber ne Dämmung, 2. Wasserkreislauf für Warmwasser statt im Verbrauch megateurer Durchlauferhitzer, nen Kollektor aufm Dach und ne Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Leitungen unter dem Rasen. Aber ist halt nicht drin.
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@QuarkTASCHENjoe Genau die waren ursprünglich auch mal als Sprungbrett in echte Arbeit gedacht. Die Realität ist stattdessen, dass es nur billige Arbeitskräfte sind, die ausgetauscht werden. Es gibt z.B. auch Rahmenbedingungen. Man muss schon 5 Jahre lang arbeitsuchend sein, bevor man eine annehmen kann - dann nur für 2 Jahre und erst 3 Jahre danach bekommt man erneut "Anspruch" - wieder für 2 Jahre. In einigen Sonderfällen kann die Dauer aber auch auf 3 Jahre verlängert werden (z.B. bei sogenannten "Vermittlungshemmnissen", typischerweise gesundheitlicher Natur). Diese Jobs wurden früher übrigens mal von Zivis gemacht, die waren zuverlässiger und wurden auch gebraucht - und fehlen heute vor allem in der Pflege.
Michael Müller, Regierender Bürgermeister in Berlin von 2014 bis 2021 hatte übrigens 2019 in Berlin das Projekt "Solidarisches Grundeinkommen" gestartet, in dem 1000 Leistungsempfänger einer gemeinnützigen Tätigkeit nachgehen sollten, ganz wie bei der AGH, dafür aber statt dem "1€" sowie den Sozialleistungen zu erhalten, wurde dies als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit 1500€ brutto gestaltet - mittlerweile wird stattdessen Mindestlohn ausgezahlt, wenn ich mich nicht irre. Fand dieses Projekt immer interessant, vor allem, weil man dann wirklich mehr Geld hat und auch Rentenversicherungsbeiträge einzahlt (das hat die Merkelregierung im Jahre 2011 übrigens für Hartz 4 abgeschafft, bis dahin gingen dort immerhin kleine Beiträge ein!).
Und dann gibts noch 16e und 16i. Genau für die beiden wurden aber die Mittel gestrichen. Gerade 16i war bei Einführung 2019 wirklich interessant. 5 Jahre sicherer Job im sogenannten "Zweiten Arbeitsmarkt", also in wirklich dafür geschaffenen Stellen, die ersten beiden Jahre komplett vom Staat bezahlt, danach je 90%, 80% und 70%, was auf die 5 Jahre geamt 88% ausmacht. Zu dem gesetzlichen Mindestlohn. Die Betriebe haben auch die Freiheit, mehr zu zahlen. Durch die 5-jährige Beschäftigung soll die Bindung hergestellt werden, in der Hoffnung, dass der Arbeitnehmer dann auch bleiben kann. Ob das funktioniert, weiß man bis heute nicht - die 5 Jahre sind selbst für die ersten, die in den "Genuß" kommen durften noch nicht rum. Aber wenn der Mitarbeiter plötzlich teuer wird, dann kann es schon sein, dass er gehen muss... nichtdestotrotz hat dieser so wenigstens 5 Jahre Berufserfahrung im Lebenslauf und dabei Sozialversicherungsbeiträge entrichtet! Gerade die Berufserfahrung kann es dann erleichtern, woanders wieder Chancen zu bekommen. 16e ist auch bezuschusst und auch mit besonderem Kündigungsschutz, aber soweit ich mich erinnere, nur zu 50% für 2 Jahre. Die Vermittlung geschieht hier aber im Gegensatz zu 16i in den "Ersten Arbeitsmarkt", es erfordert also auch ein "erfolgreiches" Bewerbungsverfahren seitens des Arbeitsuchenden, der bei potenzieller Bewilligung des Vermittlungszuschusses diesen dem potenziellen Arbeitgeber anbieten bzw. ihn darüber informieren muss.
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@GeorgDornbusch Eben, dazu kommt noch, dass der Wasserdruck in der Tiefe das nicht einfacher macht, zumal die Leitungen ebenfalls (so vermute ich jedenfalls), auch abgedreht, unter Druck standen.
Außerdem wurden, soweit ich das mitbekommen habe, ein paar Tage vor dem Ereignis Russische Marineeinheiten, mit denen man das hätte abziehen können, von der Dänischen Marine in dem Sektor gesichtet. Es deutet also tatsächlich alles darauf hin, dass es die Russen waren und die Yacht-Nummer mit den vermeintlichen Ukrainern nur ein False-Flag-Manöver war, um davon abzulenken.
Und aus dem Lager der Rußen-Fans hört man ja öfters "Biden hat doch gesagt, er wird dafür sorgen, dass es NS2 nicht geben wird". Ja, hat er. Aber vor der Sprengung floss einen Monat lang kein Gas mehr, davor nur für ein paar Tage, nachdem wochenlang nichts durchkam. Ich denke, für die Amis hatte sich das Thema dadurch erledigt. Mal davon abgesehen, dass man denen ja gerne unterstellt, dass sie nur darauf aus seien, uns ihr teures Gas zu verkaufen und Geld zu machen. Frag mich dann, warum Biden Anfang 2023 die LNG-Lieferungen nach Deutschland (und allgemein die Exporte) stark eingeschränkt hat... passt also nicht zusammen. Dazu kommt jetzt noch die Aussage von Trump (den die Rußen-Fans ja so toll finden) von der neulichen Debatte mit Kamala Harris, laut der er NS2 selbst gestoppt hatte, und Biden diesen Stop gleich am ersten Amtstag wieder aufgehoben habe - wenn das stimmen sollte, warum hätte Biden dann Interesse daran, es zu stoppen, wenn er es doch angeblich wieder ins Rollen gebracht haben soll? Die Argumentation der Kreml-Trolle hinkt hier also ebenfalls gewaltig.
Aber am Ende gilt halt weiterhin, "nichts genaues weiß man nicht", denn endgültig bewiesen ist bisher nichts.
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3:22 Kommt mir bekannt vor, nur dass ich vorher nicht sportlich war und das jetzt sehr viel stärker zu spüren bekomme. Mit der Müdigkeit geht es mir genau so und bisher glaubt mir das einfach niemand oder schiebts auf andere Dinge. Hab nur niemanden, der mich aus dem Bett schmeißt. Wenn das passiert, verpatze ich meine Termine. Wobei ich auch dazu sagen muss, dass es sich langsam bessert, aber von ca. September 21 (2. Impfung, 3. dann im März) bis September 22 war ich für absolut nichts zu gebrauchen und war meistens nur 4-6 Stunden auf, um dann wieder 8-12 Stunden zu schlafen, ohne jeglichen Rhythmus, wobei mir dann auch oft vorgeworfen wurde, dass es ja schließlich daran liegt...
3:58 Achtung, Memeantwort: Weil Putler und Xina das so wollen! ;)
6:02 Ja super, unser tolles Gesundheitssystem scheitert natürlich mal wieder! Dieser Systemgeiz aufgrund rechtspopulistischer Senkung der "Lohnnebenkosten" ist zum Brechen! Einfach nur unmenschlich... das hat mich auch 97% meines Augenlichtes gekostet, einfach erbärmlich, wenn einem nicht geholfen wird!
11:01 Hätte ich schon keine Chance, weil ich mir den gar nicht leisten kann XD
11:55 Typisch Deutsch!
12:38 Absolut! Es ist ja ein recht geringer Anteil an Betroffenen, da sollte das eigentlich kein Thema sein. Aber man hat vor dem Einstich ja quasi den Haftungsausschluss unterschrieben und das ist die Dreistigkeit an der ganzen Sache! Das hätte der Gesetzgeber in der Form NIEMALS zulassen dürfen!
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19:20 Markus Söder left the chat.
Die ganze CSU will doch nicht, dass das ach so tolle Bayern mit Windrädern verschandelt wird. Mit so ner Einstellung gehts nie vorwärts...
Und das Problem liegt neben der Hauptursache Waldimir Wladimirowitsch halt eben in der Wirtschaft. Während ich hier zuhause dringend Gas sparen muss und deshalb in dicken Klamotten 14°C drinnen irgendwie aushalten muss (ist für Möbel usw. übrigens auch alles andere als geil und erhöht dramatisch die Gefahr der Schimmelbildung!), wird überall im Einzelhandel, aber auch in öffentlichen Gebäuden wie Ämtern schön kräftig weiter geheizt und ne Temperatur von mindestens 26°C gehalten. Wenn ich da irgendwo reinkomme, muss ich mich immer erst ausziehen und öl trotzdem wie ein abgestochenes Schwein. Was soll der Unfug? Privatpersonen müssen sparen, die Deutsche Wirtschaft hingegen *bleept* drauf und verqualmt das Zeug fleißig weiter und betreibt gleichzeitig massivst Lobbyarbeit gegen die Energiewende, und das schon seit Jahrzehnten! Dann soll sie auch die Suppe auslöffeln, so einfach ist das! Wenn dieses Land den Bach runtergeht, dann ist das vielleicht nicht politisch so gewollt, aber defintiv wirtschaftlich!
PS: In dem Haus, in dem ich wohne, ist letztes Jahr die sogenannte "Brennwerttherme" kaputtgegangen und musste ersetzt werden. Wäre der ideale Zeitpunkt für den Umstieg auf z.B. eine Sole-Wasser-Wärmepumpe gewesen. Spoiler-Alarm: Aus Kostengründen musste wieder ein Gasbrenner eingebaut werden, auf den es sogar tatsächlich noch eine (wenn auch nicht große) staatliche Förderung gab (das lief dann aber immerhin im Sommer aus)! Energiewende ist was tolles, aber man muss sie sich auch leisten können, und ca. 98% der Bevölkerung kann das - gerade jetzt inmitten des Krieges - leider nicht!
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2:39 Das war auch absolut lächerlich und zutiefst menschenverachtend. Als ich dieses Video von Herrn Kretschmann (war er doch, oder hab ich das falsch in Erinnerung?) gesehen habe, stand die Heizung bei mir aus Kostengründen auf 1 und es war knapp 14°C - DRINNEN!
Und ja, es sind nicht die Ampel-Politiker schuld daran, dass der Gaspreis explodiert ist (Badum Tss!) und sie haben auch dafür gesorgt, das möglichst gut abzufedern, aber dann eine solche Show abzuziehen, geht einfach gar nicht, während man überall Heizungsboni verteilt, dabei aber die Empfänger von Sozialleistungen auslässt, weil die das ja "eh bezahlt bekommen". Spoileralarm: Ich hab bis heute keine Erhöhung der KdU aufgrund der gestiegenen Heizkosten durchbekommen, weil diese angeblich nicht angemessen seien. Und ich spiele mit Offenen Karten. Wir reden hier über 55€, die ich erhalte. Wieviel es sein müsste, darf sich jeder selbst ausrechnen, die dazu nötigen Zahlen finden Sie in ihren Nebenkostenabrechnungen von den Stadtwerken. Kleiner Tipp: Auch die zweite "massive" Regelsatzerhöhung Anfang 2024 wird das noch nicht auffangen. Und der Strom, der generell nicht bezahlt (und zur Warmwasserbereitung nötig ist), ist auch teurer geworden!
Und dann stellen sich diese Unions-, FDP-, AfD- und FW-Politiker im Gillamoos ins Bierzelt und schwadronieren über die asozialen Arbeitslosen, die doch endlich mal arbeiten gehen sollten und dass es sich nicht mehr lohne, das überhaupt noch zu tun. Da geht mir die Krawatte!
4:24 In der Coronazeit wurden vor allem effektiv Menschen im Sozialleistungsbezug unter Sanktionsandrohung dazu "gezwungen", sich impfen zu lassen, damit sie weiterhin dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen können, vor allem als 2G galt. Ich wollte das eigentlich zuhause ausharren und die Impfung vermeiden (ich war nicht per se dagegen, dachte mir aber, wenn ich den Kontakt zu anderen nahezu komplett einstelle, brauch ich das nicht), ging aber nicht. Dafür hatte ich eine Herzmuskelentzündung, war ca. ein ganzes Jahr lang komplett unbrauchbar und habe es nichtmal geschafft, meinen Haushalt zu führen und war auf Hilfe angewiesen und wirklich erholt habe ich mich davon bis heute nicht. Das hat bei mir absolut bleibende Schäden hinterlassen, die keinen interessieren! Habe übrigens auch aus dem Grund es bis heute nicht geschafft, mich mal wieder mit meinen Freunden zu treffen und es ist kaum Besserung in Sicht... ich habe in der Zeit buchstäblich mein Leben verloren und keiner will dafür verantwortlich sein!
7:45 Ewig 1995. Ganz ehrlich: Wär geil. Da war zumindest meine Welt noch völlig in Ordnung...
9:34 Die hohen Energiepreise sind das Ergebnis von 23 Jahren verfehlter Energiepolitik, in der die Abhängigkeit von Russland hergestellt und und nicht diversifiziert wurde, indem man sich nicht darum gekümmert hat, Alternativen zu schaffen, weil es gerade aufgrund des niedrigen Gaspreises sich wirtschaftlich kurz- und mittelfristig nicht gelohnt hätte, daran etwas zu ändern. Die Ampel steht vor dem Scherbenhaufen, den uns diese Politik und der brutale Angriffskrieg des Kremls gegen die Ukraine hinterlassen hat. Gut, man muss dabei auch erwähnen, dass alle Parteien der aktuellen Regierungskoaltion in diesen 23 Jahren phasenweise mitbestimmend an der Regierung beteiligt waren. Das ändert aber nicht daran, dass andere diese Suppe mitgekocht haben, die jetzt ausgelöffelt werden muss. Und wer bekommt all die Kritik ab? Richtig: Nur die Grünen!
10:19 Das fängt ja schon damit an, dass man in Bayern Windkraft meiden will wie der Teufel das Weihwasser! Und wer mir jetzt mit dem Speicherungsproblem kommen möchte, dem sage ich: Jeder elektrische Generator ist auch ein Motor! Überschüssigen Strom kann man also genauso gut auch wieder in Wind umwandeln - man muss es nur wollen und all die anderen teuren Stromerzeuger aus dem Mix komplett herausnehmen können. Das geht nur, wenn flächendeckend auf Bundesebene auf Windkraft gesetzt wird!
10:22 Da muss ich fairerweise dazusagen: Seh ich auch so. Lieber Gas als deutlich (!) teureren Strom aus Kohle. Wobei da allerdings auch die Effizienz eine Rolle spielt. Sole-Wasser-Wärmepumpen sind super, aber die brauchen auch Platz für die Erdschlaufen - das geht in stark bebauten Gebieten nicht und da wäre nur vertikale Geothermie eine Alternative, aber auch deutlich kostenintensiver. Wärmepumpen, die quasi nur invertierte Klimaanlagen sind (und auch so aussehen), sind Quatsch, weil diese viel ineffizienter arbeiten und der Strom dafür einfach noch zu teuer ist. Anders gesagt: Das eine Problem hängt mit dem anderen zusammen... mit 100% Windkraft wären die Luft-Wasser-Wärmepumpen kein Thema mehr, wenn der Strom buchstäblich über das Land weht (ähnlich wie man in Teilen Kanadas sagt, dass er Flüsse herunterfällt und deswegen nichts kostet).
17:49 Das ist sowas von überfällig... aber bevor man anfangen kann, muss man in diesem Land ja erstmal mindestens 2 Jahrzehnte gegen die Bürokratie ankämpfen...
18:49 Investition in Intel ist nicht verkehrt... da geht es um Absicherung für die Zukunft (Stichwort Abhängikeit der Halbleiterindustrie von der Außenpolitik Chinas) und auch Erforschung sparsamerer Halbleitertechnik. Neue Stromgewinnungstechnologien sind das eine, Senkung des Bedarfs und Erhöhung der Effizienz sind mindestens genau so wichtig.
19:44 Dann haben diese "Experten" keinen Plan. Aber solange hierzulande die Automobilindustrie der Nabel der Welt ist, kann man so nen ungequirlten Quark natürlich verbreiten...
20:29 Die BLÖD mal wieder... bedrucktes, unbequemes und überteuertes Klopapier, mehr nicht! Das geht in die gleiche Kategorie wie "Ab 2024 darf keiner mehr seine Gasheizung betreiben! Die Grünen wollen euch wirtschaftlich kaputt machen!" - dieser "Hetzjournalismus" gehört verboten... das ist keine Meinungsfreiheit mehr, sondern nur noch pure Dummheit. Sich damit zu bereichern ist absolut unethisch!
21:12 Die haben wenigstens seit 2007 keine staatlich erwünschten Verlagskartelle, aka Buchpreisbindung mehr! Der Rotz gehört abgeschafft!
21:50 Lanz: "Zerschlagung!"
21:56 Auch Lanz: "ZeRsChLaGuNg!"
22:08 Z.B. im Verlagswesen... :D
23:28 Lanz: "Zerschlagen!"
23:47 Auch Lanz: "ZeRsChLaGeN!"
23:54 Medda! Also da wär ich dabei, will Oculus wiederhaben!
24:56 Wusste ich ehrlich gesagt nicht... aber Elon Musk als "Südafrikanischer Kanadianer" wäre auch ein Beispiel... ;)
29:18 Exakt.
29:45 Ist vielleicht keine Besetzung, aber Russland hat in Tartus einen maritimen Militärstützpunkt und nutzt den Basil al-Assad-Flughafen bei Latakia militärisch (die russischen Kampfbomber von den Typ Su-24, Jagdflugzeuge der Su-27-Familie, verschiedene Transporter und eine Berijew A-50, vergleichbar mit der westlichen AWACS, sind dort auch auf Google Maps zu sehen) und ist nicht nur vom Assad-Regime geduldet, sondern auch erwünscht, um ihren Machterhalt zu stützen...
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Kann ich nur so unterschreiben. Mit Engwinkelglaukom, Syringomyelie und Sauerstoffmangel "gesegnet" auf die Welt gekommen und nach der Schule schon chronisch krank in den Arbeitsmarkt geworfen worden - keine Chance! Habe über 10 Jahre davon nichtmal Leistungen bezogen, obwohl ich Anspruch hatte und immerhin eine Ausbildung absolvieren können, aber auch damit keine weiteren Chancen bekommen. Bin effektiv erwerbsunfähig, aber den Schlechtachter vom Gesundheitsamt interessiert es nicht, dass ich nahezu blind bin, an 3-5 Tagen schwere Migränekopfschmerzen habe, die oft Medikamente erfordern, an unbehandelten Lymphödemen leide (Kasse zahlt nur Kompression, mehr nicht) und trotz körperlicher Aktivität immer schwächer werde und dadurch schon zahlreiche Wirbelgelenkschäden habe, die mich für jegliche körperliche Arbeit disqualifizieren. Zudem die ganze psychiche Last, Agoraphobie, soziale Phobie (weil die Gesellschaft immer schön weiter Druck ausübt, dem ich nicht mehr standhalte, obwohl ich alles probiert habe), "Angst vorm Scheiter" (weil Erfolg für mich literally ein Fremdwort ist) und auch Angst vor Ausgrenzung (vor allem, wenn ich an eine gewisse Partei mit nem Pfeil im Logo denke...). Ich kann wirklich nicht mehr. Aber laut Schlechtachter bin ich zu 100% uneingeschränkt arbeitsfähig, obwohl ich schon einen klinischen Befund habe, der mir Schichtarbeit, schweres Heben, Überkopfarbeit und (wegen der Augen) Maschinenbedienung inklusive das Fahren von Fahrzeugen als nicht zumutbar attestiert.
Fazit: Dieses System, dass es nahezu unmöglich macht, aus "Hartz Fear" (Neudeutsch: "Bürgergeld") aus gesundheitlichen Gründen rauszukommen, ist hochgradig asozial und leider auch immer wieder der eine Spielball der Politiker, der am liebsten gespielt wird. Mit uns kann man es ja machen. Zivilisiert geht anders.
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Weil der Deutschen Wirtschaft die Menschen scheißegal sind.
In meinem früheren Leben hab ich über 10 Jahre lang versucht, eine zweite Ausbildung zu bekommen, nachdem ich die erste zwar erfolgreich abgeschlossen, dann damit aber dort aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weitergekommen bin und auch weiter keine Chancen mehr hätte. Und ich hab jeden Tag dieses dämliche Märchen vom Fachkräftemangel in den Nachrichten gehört. Jeden verdammten Tag. Tausende Bewerbungen auf Ausbildungsplätze später ist mir eindeutig klar gewesen, dass das alles reine Lüge ist. Die asoziale Deutsche Wirtschaft braucht gar keine Fachkräfte, sondern billige Arbeitskräfte, die sich bis aufs Gedärm ausnehmen lassen! Warum Leute mühsam und kostspielig ausbilden, wenn man sie billig und "fertig" importieren kann? Seitdem WILL ich HIER gar nicht mehr arbeiten. Nicht für solche Arschgeigen und ne Rente, von der man nicht leben kann. Wäre reinste Zeitverschwendung und Moralverachtung. Gerade vor dem Hintergrund genieße ich es regelrecht, von euren Steuergeldern zu leben, egal auf wieviel ich dafür verzichten muss, und das ist ne ganze Menge, so toll ist es in der "Sozialen Hängematte" nämlich gar nicht. IHR, die Arbeitgeber, Firmenbosse, Wohlhabende, CDU-, FDP-, und auch AfD-Wähler, denen es trotz allem, worüber ihr euch beschwert, immer noch VIEL zu gut geht (ich hab noch keinen Arbeitslosen gesehen, der die wählt, nur Leute in Lohn und Brot, Chefs und anderweitig Wohlhabende), sowie allgemein "Die Wirtschaft", habt es aber nicht anders verdient, wenn ihr eure Mitbürger schlicht und ergreifent nicht in die Gesellschaft integriert haben wollt. Aber dann steht gefälligst auch dazu. Ach übrigens, angesichts meiner finanziellen Perspektive werde ich höchstwahrscheinlich auch keine Kinder in die Welt setzen, die irgendwann mal EURE Rente erwirtschaften könnten. Denkt mal drüber nach. Das ist keine Politik-Sache, sondern reine Wirtschafts-Sache. Wobei man fairerweise dazusagen muss, dass die Wirtschaft literally die Politik vorgibt.
Geschrieben mit einer Sehkraft von FDP. Fast Drei Prozent. Weil unser ach so tolles Gesundheitssystem ja so super funktionert. Vorsorge sollte keine IGeL mit Wartezeiten, die man nicht in Wochen oder Monaten, sondern in JAHREN zählt, sein! Danke für nichts und wieder nichts!
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@transitionwolf Der absolutistische Elitarismus von Studierten geht mir auch auf den Keks. Hab ne Informatikerausbildung gemacht und bin mitten in der Finanzkrise auf dem Arbeitgebermarkt gelandet und war dann nicht erfolgreich. Mir wurde immer wieder nachgesagt, ich solle doch studieren, sonst hätte ich eh keine Chance - konnte mir den Studiengang aber nicht leisten - BaFög war aufgrund meines Alters und der abgeschlossenen Ausbildung sowie des Einkommens meines Vaters, das für ein Studium meinerseits aber nicht gereicht hätte, ausgeschlossen. Letztlich war es dann auch offenbar so mit der Chancenlosigkeit, bis ich mich dann getraut hatte, einen anderen Weg einzuschlagen und wollte eine Mechatroniker-Ausbildung anfangen. Da war ich dann derjenige mit dem zu großen Abstand in die andere Richtung (sprich: Ich war der elitäre Depp, der vielleicht irgendwann versuchen könnte, an Cheffes Stuhl zu sägen) und mit um die 30 dann auch "doppelt so alt wie die Mitazubis", die ich gehabt hätte, wenn das geklappt hätte - also wieder lauter Vorbehalte. Danach dann eine gesundheitliche Vollkatastrophe nach der anderen (psychisch, dann 97%ige Blindheit und Lymphprobleme zusätzlich zu der ständigen Migräne, mit der ich mich seit eh und je schon rumschlagen muss). Ich gelte heute rechtlich als vollkommen ungelernt und bring die schlechtesten Voraussetzungen überhaupt mit, aber für ne EM- oder EU-Rente bin ich noch nicht kaputt genug. Würde die eh nicht bekommen, weil mir die 3 sozialversicherungspflichtigen Jahre innerhalb der letzten 5 fehlen. Was bleibt, ist "Merz I" und alles, was daraus noch wird. Ich hab ehrlich gesagt mehr Angst vor den "Auffangbecken für Denunzianten", das mich vermutlich am liebsten noch zu irgendwelchen "Strafarbeiten" für meine "Faulheit" verdonnern möchte, als vor nem Russischem Atomschlag oder dem Dritten Weltkrieg, der hoffentlich nie kommen wird...
PS: Psychische Erkrankungen sind anthropogen. Das hat die Gesellschaft toll hinbekommen. Also darf sie auch dafür bezahlen! :P
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@michaelkosin6215 Warum sollte man arbeiten, wenn es sich nicht lohnt? Wofür macht man das denn? Rein des Arbeitens wegen, oder um sich das Leben leisten zu können? Das muss sich lohnen, sonst gibts genau die Verwässerung mit dem Sozialsystem, wie wie sie aktuell haben, mit Minijobs, stark befristeten Verträgen, Aushebeln des Mindestlohns und massenweise Aufstockern, die gar keine Sozialleistungen bräuchten, wenn ihre Chefs ordentlich zahlen würden. Wenn sie es nicht können, tun diese nämlich niemanden einen Gefallen. Der Anreiz, aus den Sozialleistungen wieder rauszukommen ist jedenfalls schon soziopsychologisch gegeben. Das "Ausruhen in der Sozialen Hängematte" ist ein schwarz-gelbes Ammenmärchen, niemand macht das (gerne).
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@swish6143 Das hat ganz andere Gründe. Schau dir mal die Gründungsgeschichten von den ganzen Tech-Giganten an. Da wirste feststellen, dass da wirklich jeder Hunderttausende bis Millionen von Familie und Freunden zusammenbekommen hatten, um die Firmen zu gründen (auch diejenigen, die das in der Garage der Eltern getan hatten!). Die mussten das nicht an irgendwelche Banken abstottern und konnten erstmal richtig durchstarten.
Und dann versuch mal, mit wirklich Null, Nichts, Nada ne Firma zu gründen. Viel Erfolg!
Nen Kredit von ner Bank holen kann man dafür ja, aber was ist, wenn man die Bude dann in den Sand setzt? Dann hat man nen riesigen Schuldenberg am Arsch und landet bei Peter Zwegat. Und genau dieses wirklich desaströse, perspektivvernichtende Risiko will keiner ernsthaft eingehen. Denn wenn dich das Leben genau da fiept, haste deine einzige Chance jemals gehabt und verbraten. Mit mehreren zig bis hunderten Tausend Öcken Schulden, die du nicht abzahlen kannst, gibt dir keiner mehr nen Kredit für nen zweiten Versuch.
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@BerndKlein-ef1dg Genau so sieht das aus. Ich bin selbst nach abgeschlossener Ausbildung im IT-Bereich aufgrund der damals wirtschaftlichen Lage (Finanzkrise) und auch gesundheitlicher Probleme in die Misslage gekommen, keine weitere Anstellung zu funden. Ich hab trotz absolut sauberer Bewerbungsunterlagen so gut wie keine Einladungen zu Vorstellunggesprächen bekommen und wenn es mal dazu kam, war es fast immer nur die Variante "Ich wollte Sie einfach mal aufgrund Ihres interessanten Lebenslaufs kennenlernen und mir ein Bild machen, aber ich denke, ich werde mich für jemand anderes entscheiden, bitte nicht persönlich nehmen" war oder am fehlenden Auto ("Ach, Sie kommen aus XYZ? Der Öffentliche Nahverkehrt ist gerade von und nach dort bekanntermaßen so unzuverlässig, dass ich mich nicht darauf verlassen kann, dass Sie damit pünktlich zur Arbeit kommen" - literally so gesagt bekommen!) bzw. der Fahrpraxis und überhaupt der Möglichkeit, das noch zu tun (Sehkraft = FDP - Fast Drei Prozent) scheiterte.
Und in der ganzen Zeit, in der ich joblos rumeiere und versuche, meine ärztlichen Gutachen sowie eine GdB-Feststellung (Stichwort langsame Amtsmühlen und dann sind auf einmal die Befunde zu alt und können nicht mehr bewertet werden, also wieder alle Ärzte und Kliniken erneut abklappern und neue Befunde bekommen...) zu bekommen, musste ich an diversen Maßnahmen teilnehmen und durfte dort so insgesamt um die 100 Leute kennenlernen. Nicht einer/eine davon hatte keinen Bock auf Arbeit! Die wollten alle wieder so schnell wie möglich beschäftigt werden, sozale Anerkennung bekommen und sich das Leben (in vielen Fällen auch für ihre Familie mit Kindern) leisten können! Allerdings muss ich genauso feststellen, dass fast alle irgendwelche nicht gerade geringfügigen gesundheitliche Schwierigkeiten mit sich brachen. Da war literally niemand gesund oder gar topfit! Zeigt auch ganz klar: Wer krank ist, verliert den Job und kommt auch nicht so schnell wieder rein. Es ist egal, ob man Bock hat! Die meisten haben sogar behauptet, sich zuhause zu Tode zu langweilen und allein deswegen wieder arbeiten zu wollen, egal für welches Geld! Hauptsache wieder in Beschäftigung in der Gesellschaft! Mein Fazit: Den Faulenzenden Hartzer, der sich in der Sozialen Hängematte ausruht und gar nicht arbeiten will, gibt es nur im Fernsehen! Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, aber mir sind solche "Formate" IRL noch nicht begegnet!
Wir müssen von der Stigmatisierung des Arbeitslosen wegkommen! Jeder hat seine eigene Geschichte mit Hochs und - in diesem Fall leider mehr - Tiefs, daran ändert auch keiner mehr was. Aber den Leuten deswegen die Chancen zu verweigern, das ist asozial! Ebenso ist es asozial, diese deswegen zu diskriminieren!
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@DennisEK_ Energie ist sehr wohl im Regelsatz drin, jedenfalls teilweise. Dafür vorgesehen sind bis zu 49,77 € (8,84% des Regelsatzes). Dazu kommt ggf. noch 2,3% Mehrbedarf Warmwasser bei Durchlauferhitzern. Das sind bis zu 12,95 € (das sind bei aktuell 40¢/kWh 32,375kWh - das reicht bei nem üblichen DLH mit etwa 24kW für etwa eine Stunde und 20 Minuten - für den ganzen Monat! Strom zahlt das Amt bzw. Jobcenter nämlich nicht. Wer Warmwasser über die Gasheizung oder gar einen Kollektor auf dem Dach erzeugt, kriegt das bezahlt, sofern es in angemessenem Rahmen bleibt. Wirklich gerecht ist das nicht...
Ansonsten stimmt aber, was du schilderst. Die Erhöhung basiert allein auf den Inflationsraten für die anfallenden Kostenbereiche, wovon der Größte für Lebensmittel anfällt. Das wurde für 2024 und auch 2023 exakt genauso berechnet wie all die Jahre davor auch. Eine "außerplanmäßige Erhöhung" darüber hinaus gab es nie, weder in Form von der Erhöhung, die uns von SPD sowie den Grünen versprochen wurde, noch in Form von "Coronahilfe", auch wenn der Herr Lindner uns das als soche verkauft hat.
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Ich bin effektiv erwerbsunfähig und muss mich genau mit dem Quark regelmäßig rumschlagen, weil es einfach total fürn Poppes ist, wie das in diesem Land geregelt ist.
Aber erstmal vorweg was ganz anderes: Anstatt darüber zu reden, dass Bürgergeldempfänger motiviert werden müssen, wieder Arbeit aufzunehmen - indem man ihnen bei "Nichtgehorsam" die Leistungen gänzlich kürzt (wovon sollen die sich dann bitte ernähren? Oder Vorstellungsgespräche wahrnehmen können?), sollte mal etwas dafür getan werden, dass die Arbeitgeber motiviert werden, auch einzustellen!
Ich bin mitten in der Finanzkrise auf dem Arbeitsmarkt gelandet und hab weit über Tausend Bewerbungen geschrieben und verschickt, in einem Zeitraum von knapp 5 Jahren. Anfangs waren es mehr, es wurde dann nach und nach weniger, weil ich in all den Jahren immer wieder die gleichen Stellenangebote gesehen und auch vom Amt (verzeihe, vom "Jobcenter"...) bekommen habe (teils mehrfach!), die seltsamerweise nie aus den Börsen geöscht wurden. Meine Bewerbungsunterlagen waren laut diverser Coaches absolut nicht zu beanstanden, ich wurde dennoch immer wieder in ebensolche Maßnahmen gesteckt (absolute Steuergeldverschwendung!). Ach ja, ganz nebenbei, ich habe einen Informatikabschluss. Bin nur zur falschen Zeit auf dem Markt gelandet, ohne Berufserfahrung... darauf achten Arbeitgeber ganz penibel. Bringste nichts mit, haste schon verloren. Irgendwelche privaten Projekte aus der Freizeit sind zudem absolut irrelevant, selbst wenn man diese zeigen kann.
Naja, und dann passierte es eben: In der Arbeitslosigkeit krank geworden. EU-Rente oder wenigstens EM-Rente? Fehlanzeige. Hab ja nicht gearbeitet (Anforderung: mindestens 3 Jahre sozialversicherungspflichtig innerhalb der letzten 5). Grusi? Ebenfalls Fehlanzeige. Dafür brauchts ein Gutachten. Laut Amtsarzt hab ich aber nichts, 100% voll erwerbsfähig, trotz diverser Unterlagen von allen behandelnden Ärzten, die ich eingereicht hatte - die dann aber nicht berücksichtigt wurden, weil sie schon zu alt waren. Habe nachgefragt, ob nicht ein neues Gutachten mit aktuellen Unterlagen gemacht werden könnte - Antwort war platt und einfach: "Wieso? Wir haben doch ein Gutachten, nach dem sie erwerbsfähig sind. Wenn wir das nochmal machen lassen, kostet das nur Geld und führt zum gleichen Ergebnis."
Das Gleiche beim Versorgungsamt. Brauchen fast 3 Jahre, bis sie endlich mal aus dem Quark kommen und auf meine Flut an Antrags-Pamphlets reagieren, nur um mir dann zu sagen, dass die Unterlagen zu alt sind und nicht mehr berücksichtigt werden können. Ich kenne den GdB-Katalog übrigens gut genug, um 100% sicher zu wissen, dass ich mindestens 60% bekommen würde.
Und das Jobcenter? Tja, ich gelte nach wie vor als erwerbsfähig... den Rest kann man sich denken, oder?
Ach ja, mal so ganz nebenbei: Beim Thema Umschulung, das ich zwischenzeitlich auch als Hoffnungsschimmer noch versucht hatte, spielten Jobcenter und die Deutsche Rentenversicherung in mehreren Schritten Ping Pong mit der Zuständigkeitsverantwortung, keiner von beiden wollte es sein. Resultat für mich war und ist also: "Is nich." - Förderung = 0. Aber fordern, das können sie!
Und seien wir mal ehrlich: Der ganze Aufwand, mich weiter zu drangsalieren und zu verwalten kostet viel Geld und wird auch weiterhin viel Geld kosten, ohne Ergebnis! Das System gehört reformiert, damit nicht mehr Erwerbsfähige auch endlich da hin kommen, wo sie hingehören: In einen respektvollen, gesundheitsbedingten Vorruhestand. Denn so, wie dieses menschenverachtende System momentan funktioniert, haben wir kein Sozial- sondern ein Asozialstaat!
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@mabecat9581 Bravo, Sherlock. Glaubst du ernsthaft, dass meine vielleicht nicht ganz wohlwollenden, scherzhaften Wortspiele mit den Namen zweier CSU-Politiker, die sich bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, in irgendeiner Weise Rückschlüsse darauf zulassen, weshalb ich ein solches Einkommen wohl nicht mehr bekommen kann? Spoiler-Alarm, wenn du schon aus anderen Kommentaren zitierst, das Wesentliche aber offenbar verpasst hast, um mich persönlich dumm anzugreifen: Ich bin erwerbsunfähig. Aber hate ruhig weiter, wenn du nichts besseres zu tun hast.
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@Torsten87 Äh, nein? Quelle: Eigene Erfahrung. Die lassen einen gerne mal zappeln bei der sogenannten "Weiterbewilligung". Und dann fällt denen am Monatsende, 6 Wochen nach Antragstellung, noch ein, dass sie nochmal deine Kontoauszüge haben wollen, oder nochmal nen aktuellen Mietvertrag sehen wollen. Und dann dauert das, unter anderem auch weil die Post trödelt, aber auch, weil die Briefe gerne noch ne Woche oder zwei aufm Amt liegen, bevor sie rausgehen. Da biste eigentlich regelmäßig 2x im Jahr am Fliegenfänger, weil das Geld eben nicht "regelmäßig" kommt.
Und mit "ARD ZDF Deutschlandradio, Beitragsservice, 50656 Köln" darfste dich dann auch regelmäßig rumschlagen. Was die alleine schon einsparen würden, wenn die nicht dauernd ihre Mahnungen rausballern würden, wenn sie schon wieder vom Amt mitbekommen haben, dass der Leistungsbezug geendet hat... ebenso natürlich die Krankenkassen.
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1:10 "Wir sind ja ziemlich gut, wenn's um [...] Ausbildung geht" ~Markus Lanz - einer der wirklich schlechtesten Witze, die ich jemals gehört habe! (Betriebliche) Ausbildung in Deutschland ist schon seit gut 2 Jahrzehnten absolut für die Tonne! Gewinnmaximierung und maximale Ausbeute der billigen Arbeitskraft sind doch die wahre Realität!
1:52 Merz fordert ja auch die gänzliche Abschaffung des Solis. Hab das erst kürzlich durchgerechnet, den zahlt man überhaupt erst ab ca. 5460€ brutto monatlich, was vermutlich (actually: nachgeschlagen!) bei 85% der Beschäftigten in diesem Land über dem liegt, was sie verdienen - die Meisten zahlen den also schon längst nicht mehr. Aber man kann ja schön auf Stimmenfang gehen damit und meinen, das würde Probleme lösen... (Quellen: nettolohn·de nach Steuerklasse I ohne Kirchensteuer und Einkommensverteilung in Deutschland auf iwkoeln·de)
2:18 Nochmal zur Rekapitulation: der Soli fällt erst ab ca. 65.500€ jährlich an.
6:02 "Gerd Schröder" ~Markus Lanz
9:25 Naja, da ist es ja noch heißer als hier... aber nicht besser! Und auf die jährlichen Hurricane-Schäden und Waldbrände könnte ich auch verzichten.
11:02 Fair genug. Aber will man nicht auch mit gutem Beispiel vorangehen und damit etwas lostreten, was hoffentlich nachhaltig die Welt für nachfolgende Generationen besser macht? Das ist literally die übliche "Ja, aber wenn nur ich das sein lasse, dann ändert das doch eh nix!"-Ausrede!
11:28 Diese Verbotslüge ist auch ganz groß im Rennen bei der AfD... einfach nur widerlich! Die Realität ist doch: Es gibt kein Verbot, niemand muss seinen fossilen Verbrenner ausbauen. Erst wenn dieser irreparabel ist und gänzlich ersetzt werden muss, ist es dann nötig, 65% aus erneuerbaren Energien zu verheizen. Und bei der Neuanschaffung gibt es, wenn ich das jetzt nicht ganz falsch verstanden habe, 30% Subvention vom Staat, bis 2028 sogar zusätzlich dazu nochmal 20%, welches dann tröpfchenweise danach weniger werden soll, bis nur noch die 30% bleiben. Und jetzt mal ganz ehrlich: Wo bitte ist das Problem? Wenn ich Immobilienbesitzer wäre und hätte eine defekte Heizung, dann würde ich doch definitiv schauen, eine neue zu bekommen, die moderner und umweltfreundlicher ist als der alte Ölbrenner oder die Gastherme. Am liebsten eine Sole-Wasser-Wärmepumpe - also nicht die, die außerhalb des Hauses wie ne Klimaanlage aussieht, sondern diejenige, welche die Wärme aus dem Erdboden zieht - da gibts die nämlich umsonst! In Kombination mit einem Sonnenkollektor auf dem Dach fürs Warmwasser! Wer zu so einem Schritt nicht bereit ist und das sogar verteufelt, hat echt den Knall nicht gehört! Das ist doch defintiv eine Wertsteigerung der Immobilie! Und wie gesagt: Niemand muss seine bestehende Heizung irgendwann plötzlich rausrupfen, weil diese plötzlich verboten ist. Man darf auch immer noch 100W-Glühlampen verwenden, falls man noch welche haben sollte. Ob das so klug ist, sei mal dahingestellt ;)
12:03 Genau!
12:14 Das hatte ich jetzt nicht mehr auf dem Schirm, ist aber absolut sinnvoll!
13:46 Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Kollege beim Zähneputzen das Wasser laufen lässt, weil es ja eh nicht so viel ausmacht.
17:15 Als jemand aus dem Bereich der Informatik kann ich nur sagen: Man muss immer vom DAU ausgehen, keine Ausnahmen. Denn Einstein hatte Recht. Seine Theorie war, dass es zwei Dinge gibt, die Unendlich sind. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Beim Universum sei er sich aber nicht ganz sicher gewesen.
17:56 Absolut! Selbst beim Worst Case im Mindestlohn mit Steuerklasse VI käme ich auf 1.255,19 € netto monatlich für das Jahr 2024 bei 40 Wochenstunden. Ich beziehe leider gesundheitsbedingt ALG2, *nächstes* Jahr werden dies knapp 830 € monatlich inkl. KdU und "Mehrbedarf für Warmwasserbereitung mit Durchlauferhitzer" (welche lächerlich gering ausfällt und zusammen mit dem Regelsatz-Anteil für Strom nichtmal für 3 Minuten Warmwasser pro Tag reicht - während jemand in einer Wohnung mit Warmwasser durch Gasverbrennung dieses komplett bezahlt bekommt, solange es in einer angemessenen Höhe liegt, aber das ist ein anderes Thema). Für über 420€ mehr würde ich absolut noch arbeiten, wenn ich noch könnte und die Chance auch bekommen würde! Denn am Ende des Geldes ist nicht selten noch etwas vom Monat übrig, diese 420€ mehr wären ein Unterschied wie Tag und Nacht, der es mir ermöglichen würde, am sozialen Leben überhaupt teilhaben zu können und mal was anderes zu sehen, als nur die eigenen vier Wände! Aber trotz Abitur und abgeschlossener Ausbildung in der IT-Branche habe ich auf dem Arbeitsmarkt mangels Referenzen und gravierender gesundheitlicher Einschränkungen absolut keine Chancen mehr.
Ich habe in der Ausbildung an eingestuften Projekten gearbeitet (weshalb ich da nichts von dem, was ich gemacht hab, als Referenz präsentieren kann) und konnte aufgrund dieser Problematik schon direkt danach, übrigens mitten in der Finanzkrise 2009, keinen Anschluss finden - zudem zählt man als "Langzeitarbeitloser", also nach einem Jahr Arbeitslosigkeit als "wieder ungelernt" - der erfolgreich erworbene Berufsabschluss verliert dabei in der Privatwirtschaft *völlig* an Bedeutung! Darüber redet man nur nie... und die Anstrengungen der Jobcenter, dort für Anschluss und Weiterbildung zu sorgen (aka die Förderung, für die man Forderungen zu erfüllen hat!) sind leider nicht-existent!
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BTW: Die Armutsgefährdungsgrenze, 60% des mittleren Einkommens, liegt bei ca. 1200€ netto monatlich. Bei weniger als 40% des mittleren Einkommens gilt man als arm. Ich liege momentan ein gutes Stück darunter und werde nach der Erhöhung nur ganz knapp darüber liegen, ohne dass sich an der Tatsache wirklich viel ändert... aber laut Herrn Merz sollen ja 132€ Regelsatz (Aussage von 2008m zur Referenz, der lag zu der Zeit bei 351€) reichen. Damit hat er sich meiner bescheidenen Meinung nach jeglicher Diskussion darüber komplett disqualifiziert.
18:40 Wer im Glashaus sitzt, sollte lieber mal vor der eigenen Türe die Scherben kehren, die durch den Steinwurf bereits entstanden sind...
20:14 Absolut berechtigte Feststellung!
22:19 Es ist nicht sinnvoll, einfach wahllos jede "zumutbare" Arbeit anzunehmen. Es hat sich seit Einführung der Hartz-Gesetze immer wieder gezeigt, dass dies nicht zielführend ist, die Leute schnell wieder aus diesen "zumutbaren" Jobs rausfliegen, weil sie dafür nicht geeignet sind und die ganze Sanktionspolitik überhaupt nicht förderlich ist, sondern vielmehr die Leute nur unnötig psychisch krank macht, was die Chancen auf einen Wiedereinsteig in das Berufsleben nur verschlechtert, zum Teil sogar massiv. Dass der sogenannte Vermittlungsvorrang gefallen ist, war absolut richtig, wir haben immer noch das Recht auf Selbstbestimmung in diesem Land - per Grundgesetz! Wir müssen die Leute in Perspektiven mit sicherer Zukunft bekommen, anstatt sie nur so schnell wie möglich irgendwie wieder in Arbeit zu bekommen, nur um danach den schönen Statistiken huldigen zu können! Ich bin daher auch seit jeher schon der Meinung, dass das Prinzip Fördern und Fordern in der bisherigen Form einfach falsch und nicht zielführend ist! Die Förderung hat nicht das Auszahlen des Regelsatzes und der KdU sowie potenziellem Mehrbedarf zu sein - das sollte als Voraussetzung unangefochten stehen, um erstmal das Überleben zu sichern und zu gewährleisten. Die Förderung sollte sich darauf belaufen, die Menschen aktiv beim Wiedereinsteig in das Berufsleben zu unterstützen, durch Förderungen zu Weiterbildungen, Umschulungen, aktive und direkte Vermittlung unmittelbar in die Privatwirtschaft und auch der Ermöglichung eines Studiums zur Chancenerhöhung der Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit. Das kann gerne gestrichen werden, wenn der Leistungsempfänger die Termine nicht wahrnimmt - dann muss er halt alleine sehen, wie er das irgendwie hinbekommt. Aber das Problem ist ja, dass diese Unterstützung nahezu vollständig fehlt und in den Zügen, in denen sie existiert, streng reglementierte Voraussetzungen erfordert (Stichworte 16e und 16i, Teilhabechancengesetz). Ich konnte so z.B. selbst mit meinen starken gesundheitlichen Einschränkungen, die es mir erheblich erschweren, meinen gelernten Beruf weiter auszuüben, trotzdem nicht erreichen, einen sogenannten "Bildungsgutschein" für eine potenzielle Umschulung zu bekommen und der Ball wurde somit an die Deutsche Rentenversicherung weitergespielt - die sich bisher wohlgemerkt ebenfalls querstellt, weil diese noch auf die GdB-Feststellung des Versorgungsamtes wartet, welches nach mehrmaligem Antragstellen (auf Verdacht des Nichteingangs) sich exakt 2 Jahre nach Antragstellung endlich gemeldet hat, mit der Bemerkung, dass sämtliche Unterlagen älter als 2 Jahre sind und deswegen nicht mehr zur Bewertung des GdB herangezogen werden können - womit der ganze Summs mit den Facharzt- und Klinikbesuchen, monatelangen Wartezeiten zum erneuten Erhalt sämtlicher Befunde wieder von vorn losgeht, eben auch mit der Hoffnung, dass die Damen und Herrem auf dem Versorgungsamt das nächste Mal schneller aus dem Quark kommen, damit der Papierkram dann noch gültig ist. An so einem katastrophalen bürokratischen Schwachsinn sollte es in diesem Land nicht scheitern, aber genau das tut es leider. Keiner will zuständig sein, weil alle sparen müssen - zu kurz kommt dabei der "Kunde", der eigentlich das Produkt (der sogenannten "Arbeitslosenindustrie" - wieder ein eigenes Thema, welches eklatankte Unzulänglichkeiten des "Förderns" offenlegt) ist und weiterhin chancenlos der Behördenwillkür ausgesetzt ist. Aber der Arbeitslose ist ja schlichtweg faul und ruht sich nur in der sozialen Hängematte aus, während er die von den Steuerzahlern knallhart erarbeiteten Gelder mit der Gießkanne über den Wohlstandsbauch geschüttet bekommt... ;)
22:41 "Laut dem Statistischen Bundesamt sind die Nahrungsmittelpreise zwischen Juli 2021 und Juli 2023 um 27,2 Prozent gestiegen - eine Steigerung, die die allgemeine Inflation deutlich übertrifft." ~tagesschau am 04.09.2023 zum Preisanstieg bei Lebensmitteln
"Im ersten Halbjahr 2022 kostete eine Kilowattstunde (kWh) Strom in Deutschland durchschnittlich 37,14 Cent. In der zweiten Jahreshälfte war es bereits 40,07 Cent. Im Vergleich zum Vorjahr (32,16 Cent) ist der Strompreis um die 24 Prozent teurer geworden." ~co2online
Außerdem war eine "signifikante Verbesserung der finanziellen Situation" der Sozialleistungsempfänger im Koalitionsvertrag, wenn auch nicht näher spezifiziert, ausgehandelt worden.
Eine Erhöhung der Heizkosten wurde bei mir übrigens als "nicht angemessen" angesehen und abgelehnt, somit sitze ich zudem noch auf den Mehrkosten seit dem Russischen Überfall auf die Ukraine und die dadurch resultierenden erheblichen Preissteigerungen, obwohl man ja angeblich "alles bezahlt bekommt".
Noch Fragen?
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Das Bürgergeld ist keine Alternative zum Asylsystem, aber jenes gehört komplett überarbeitet, es ist viel zu träge, übermäßig bürokratisch und durch die massiven Wartezeiten auf Entscheidungen absolut chancenvernichtend. Anstatt dort anzupacken, hat man sich für den bequemen Shortcut entschieden, um schnell Hilfe leisten zu können... und weiterhin haben wir zu große Hürden mit der absolut hochnäsigen Nichtanerkennung ausländischer beruflicher Qualifikationen, da muss auch was passieren. Mit besserer Anerkennung der Qualifikation kämen diese Menschen viel schneller in Arbeit und müssten nicht vom Staat gestützt werden, während sie praktisch bei 0 stehen, obwohl sie etwas gelernt und in ihrer Heimat, die sie wegen des brutalen Angriffskrieges des Moskauer Kemls verlassen mussten, auch ausgeübt haben.
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Vollste Zustimmung. Sehkraft FDP (= Fast Drei Prozent) dank viel zu spät diagnostiziertem Glaukom, mehrere Augen-OPs (und es werden weitere folgen) zum Erhalt der letzten FDP an Sehkraft, ME/CFS-Symptome schon vor Corona (Fachärztliche Diagnose steht noch aus), aber massiv verstärkt durch den BioNTech-Impfstoff, Migräne an gefühlt 5 von 7 Tagen die Woche, schwere ungeklärte Lymphödeme (Herz-Kreislauf und Nieren wie im Bilderbuch, aber Bluthochdruck, vermutlich aufgrund des Lymphproblems) und das ganze Programm mit Angststörung, Depressionen, Psychosomatik... ich wünschte, ich könnte noch arbeiten, bin aber einerseits auf dem Arbeitsmarkt, selbst als ITler, absolut chancenlos und andererseits würde ich das auch einfach körperlich und psychisch nicht mehr schaffen. Ich hatte vor Corona eine Arbeitsgelegenheit und diese mit 30 Wochenstunden begonnen und aufgrund meiner gesundheitlichen Lage musste ich dies auf 20 Stunden reduzieren, was ich nur mit Ach und Krach geschafft habe - ich war da nämlich selbst geschafft und kam am Wochenende noch auf ca. 4-6 Stunden aktive Freizeit auf die komplette Woche. Work-Life-Balance praktisch nicht gegeben, es war einfach zu viel! Das wirklich Harte ist, unter dem ganzen Druck des Wieder-In-Den-Arbeitsmarkt-Zurückkommens die ganzen Behördengänge bzw. die entsprechende Kommunikation (nicht vergessen, das ging fast 3 Jahre lang nämlich gar nicht persönlich vor Ort!) und auch die Arzt-Odyssee mit monatelangen (in der Psychotherapie sogar JAHRElangen) Wartezeiten irgendwie hinzubekommen und dabei zusehen zu müssen, wie langsam die Amtsmühlen doch mahlen... hab auch keinen Bock mehr darauf, ständig in die "soziale Hängematte" stigmatisiert zu werden. Würde gerne noch arbeiten können und das dann auch tun, ist aber nicht. Und in der Situation wäre mir ein Bedingungsloses Grundeinkommen, wengistens unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. ab 50% GdB, deutlich lieber... denn EU-Rente ist auch nicht, habe ja nicht in den letzten 5 Jahren 3 versicherungspflichtig gearbeitet. Wir haben ein Problem, dass Leute in Hartz IV bzw. neudetusch Bürgergeldbezug landen, die eigentlich anderweitig versorgt gehören, weil sie aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr vermittelbar sind! Und der Wohlstand dieses Landes sollte solchen Leuten eigentlich ein menschenwürdiges Leben ermöglichen können... und jeder, der das jetzt kritisch sieht, sollte sich Gedanken darüber machen, dass es ihn/sie selbst jederzeit auch treffen könnte!
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Auf all diese Fragen gibt es eine Antwort. Deutschlands Wirtschaft definiert sich extrem stark durch die Automobilindustrie (man liest und hört dauernd davon, egal worum es geht: Arbeitsplätze, Technologie, Exporte, Halbleiterindustrie, Energie, Gewerkschaften, Soziales usw - immer wieder wird die Automobilindustrie genannt, achtet mal drauf) . Und diese ist eine ganz starke, fossile Lobby, die lieber in der Steinzeit stecken bleibt, anstatt mal in Zukunft zu investieren!
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@stegenheimer Das war nicht uninformiert, sondern gezielt überspitzt dargestellt. Basiert auf meinen Beobachtungen der ÖR-Nachrichten. Da wird immer wieder rumgejammert, wie sehr die Automobil-Industrie leidet und gerade beim Stichwort Chipmangel kam mir da schon ein wenig die Galle hoch als jemand aus dem IT-Sektor, der wesentlich gravierender getroffen wurde. Davon war aber in den News nie die Rede, es ging immer nur um VW, Audi, Benz, BMW und Co, die deswegen ihre Autos nicht fertigstellen können, weil die Chips für die Bordcomputer fehlen. Dabei frag ich mich, wie das vor 20+ Jahren funktioniert hat... dass die ganze Industrie dieses Land zu einem Entwicklungsstandort "ganz weit oben" macht, bestreite ich gar nicht. Aber dennoch sieht man ja, es geht schleppender voran, als man es gerne hätte. Wo bleibt die Brennstoffzelle? Wir haben seit fast einem halben Jahrhundert U-Boote, die damit fahren, machbar ist es also schon lange. Pennt die Automobilindustrie hier etwa? Oder liegt es einfach daran, dass man es in 40+ Jahren nicht geschafft hat, das für den Massenmarkt reif zu bekommen? Irgendeinen Grund wird es ja haben, aber wir sehen doch alleine an der Windkraft, wie es läuft. Wir waren mal absoluter Spitzenreiter damit vor 20 Jahren. Mittlerweile haben uns sowohl die USA als auch China so extrem abgehängt, dass wir in dem Sektor wie ein Dritte-Welt-Land aussehen. Alleine China hat ca. 6x so viel WIndkraftanlangen wie Deutschland. Gut, ist auch ein deutlich größeres Land, aber die Entwicklung geschieht dort rasant, während das Ganze bei uns alleine schon an der Bürokratie scheitert. Es dauert hierzulande im Schnitt ca. 9 Jahre, bis so ein Ding steht, und es scheitert nur an Millionen von Gutachten und der Genehmigung... da läuft ne Menge falsch! Das ist Fortschritt mit angezogener Handbremse...
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Das sind die gleichen A-Geigen, die einen nicht einladen, wenn denen deine Visage nicht passt. Bin 2009 mitten in der Krise erfolgreich aus der Ausbildung auf den Arbeitsmarkt gekommen. Hab über 1000 Bewerbungen geschrieben, an denen es laut diverser Bewerbungscoachs absolut nichts zu beanstanden gab. Ich kann die Einladungen, die ich bekommen habe, an einer Hand abzählen, telefonische Nachfragen blieben grundsätzlich ergebnislos. Ich habe auch immer Probearbeit und Praktika angeboten. Und das als Anwendungsentwickler, wo angeblich immer schon händeringend gesucht wurde. Bullshit! Habe auch alternativ in anderen Fachrichtungen gesucht und ebenso nach weiteren Ausbildungsmöglichkeiten (z.B. Mechatronik) geschaut. Ist natürlich kacke, wenn du keinen Master und 5-10 Berufserfahrung mitbringst und schon über 25 bist... durch diverse gesundheitliche Einschränkungen sind meine Chancen mittlerweile literally bei Null. Ich würde eigentlich gerne noch, aber mich lässt keiner mehr, wäre einfach nicht wirtschaftlich.
Nach fast 15 Jahren kann ich daher mit Fug und Recht sagen: Die Deutsche Wirtschaft kann mich mal! Denn irgendwann vergeht einem einfach die Lust am Scheitern... da red ich lieber mit ner Wand, als irgendwelche Firmen zu kontaktieren, die sowieso keinen Bock haben, Personal einzustellen oder auch auszubilden! Wenn die WIrtschaft oder auch die Gesellschaft mir über ein Jahrzehnt lang den Stinkefinger zeigt, darf sie sich nicht wundern, wenn sie den irgendwann nach ewig viel Geduld und Toleranz auch wieder zurückbekommt!
Und ich fordere bedingungsloses Grundeinkommen bei schweren gesundheitlichen Einschränkungen! Mit 50+% GDB sollte man absolut nicht mehr müssen (ich müsste 60% bekommen, aber das Verfahren läuft noch, klassische Amtsmühlen halt)!
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Volltreffer. Und wie man im Internet sagen würde, Herr Kiesewetter hat es mit seinen Aussagen bei 20:18 und ab 25:42 absolut genagelt. Die Ukraine muss verteidigungsfähig bleiben, sonst wird sie aufhören, zu existieren. Und das ist nur ein Dominostein, der dann die nächsten umschmeißen wird. Nicht umsonst wird auch gerne gesagt, dass es ein großer Fehler der Ukraine war, die Atomwaffen abzugeben. Das war mehr eine Sicherheitsgarantie als die "Sicherheitsgarantie" von Wladimir Wladimirowitsch nach dem Budapester Memorandum. Und nicht nur dort hat sich immer wieder gezeigt, dass er sich nicht an Vereinbarungen hält. Mit ihm kann man nur dann verhandeln, wenn er in einem nicht mehr den Schwächeren sieht, den er stattdessen einfach plattmachen könnte, um sich zu nehmen, was er will. Und so unschön es leider auch sein mag, dazu werden auch noch Jets nötig sein... der Kreml ist eben kein Ponyschlecken.
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Ich, chronisch erwerbsunfähig erkrankt, daher langzeitarbeitslos, Bürgergeldempfangend, regelmäßig Rechenschaft schuldend, habe ehrlich gesagt massiv Angst vor der AfD. Weitaus mehr als vor "dem muslimischen Messermann" oder einem weiter eskalierenden Krieg von Putin. Ich mache mir literally Gedanken darüber, wie ich hier irgendwie wegkommen kann, bevor die mich wegschaffen werden (Stichwort sogenannte "Remigration" auch bei Deutscher Staatsbürgerschaft), wenn die "Machtergreifung" erfolgt ist. Warum tut keiner etwas dagegen? AfD-Verbot gestern!
PS: Welche Partei möchte eigentlich endlich mal den Ärztenotstand anpacken, die absolut dämliche Zulassungbeschränkung aufheben und dafür sorgen, dass Erwebsunfähige nicht im SGB2 rumdümpeln und daher alles über sich ergehen lassen müssen, wo der Sachbearbeiter gerade Bock drauf hat? Frage für einen Freund.
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@elkemax5031 Herzmuskelentzündungen gab es statistisch etwa bei einer von etwa 50.000 Personen in meinem Altersbereich. Das lag bei mir daher schon sehr wahrscheinlich daran, sowas kriegt man nicht einfach so und ich war auch nicht erkältet und habe das "verschleppt" (aka nicht auskuriert - das kann z.B. aufs Herz gehen und das auch auslösen). Und ich wusste auch vorher von dem Risiko, zudem war meine Reaktion auf die erste Dosis recht verhalten, bei der Zweiten dafür dann umso heftiger - das hat auch unter anderem zu Lymphödemen geführt, die bislang noch nocht ausreichend behandelt werden (effektiv müsste ich irgendwo zwischen Grad 2 und 3 rumdümpeln und bekomme ums "Verrrecken" keine Lymphdrainage verschrieben, weil die ja angeblich so teuer sei). Aber hier gibt eben: Das ist nicht allein auf den Impfstoff zurückzuführen, sondern da gabs vermutlich schon vorher Probleme, die mir nicht oder nicht ausreichend aufgefallen waren (hatte davor im Sommer bei 35+°C auch schon immer ordentlich "Wasser in den Beinen"), und meine Familie ist damit auch über mehrere Generationen mit vorbelastet - daher sehe ich die Impfung auch eher als den Trigger - das wäre mir ohne später irgendwann auch so passiert. Deswegen ist die Aussage "praktisch Nebenwirkungsfrei" ja nicht so ganz korrekt, aber zu behaupten, dass es ein problematisches Mittel sei, dass man besser meiden sollte, wäre ebenfalls falsch.
Das ist natürlich meine persönliche Erfahrung, und ich hatte zuvor auch schon immer äußerst heftige Impfreaktionen auf die ganzen Standardsachen ("Tetanüsschen", Kinderlähmung etc), weshalb ich da schon etwas Sorge hatte. Mir wars aber lieber, geimpft zu sein, als irgendwelche Schwierigkeiten mit der Erkrankung zu bekommen - und ich gehe davon aus, dadurch davon die "Light"-Variante erfahren zu haben. Am Ende ist es natürlich auch immer abhängig von eventuellen Vorerkrankungen und Veranlagungen, so dass man nicht einfach allgemein sagen kann, dass ein Impfstoff X oder Medikament Y irgendwas bestimmtes auslöst. Man weiß es halt vorher nicht und kann sich nur grob auf die Statistiken verlassen, die durch reale Anwendungsfälle bereits aufgezeichnet werden konnten.
Danke für die Genesungswünsche!
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Eigene Erfahrung aus der IT, beim Vorstellunggespräch noch vor und auch nach Abschluss der Ausbildung:
Personaler/Chef: "Wo liegen denn Ihre Gehaltsvorstellungen?"
Ich: "So um die 1800-2000€ brutto im Monat"
Personaler/Chef: "DaS iSt VoLlKoMmEn UnReAlIsTiScH, wEnN sIe SoOo ViEl vErLaNgEn, WeRdEn SiE nIeMaLs EiNe StElLe BeKoMmEn!"
Und wisst ihr was? Die hatten Recht. Keine Chance, was zu bekommen, trotz angeblich eklatanten Fachkräftemangels. Vielleicht hätte ich anbieten sollen, soviel mitzubringen, anstatt es als Lohn einzufordern, dann hätte ich vielleicht noch nen Praktikumsplatz bekommen können...
PS: Das war noch vor Einführung des sogennanten "Mindestlohns" (das ist eher ein Schweizer Käse als ein echter Mindestlohn), bevor ich dann zu krank wurde, um überhaupt noch was machen zu können.
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Wir stecken etwa das 2,5-fache dessen, was uns das Bürgergeld kostet, in die Versorgung von Opfern von Verkehrsunfällen. Mit nem Tempolimit (vielleicht gar nicht mal unbedingt 130, gerne auch 150) könnte man diesen Posten vermutlich erheblich reduzieren. Da sind die 3 Milliarden für das D-Ticket doch ein Klacks gegen, und man müsste nicht auf Teufel komm raus beim Bürgergeld einsparen.
Und für alle, die kein Bock auf das Tempolimit haben: Wenn es bei 150km/h wäre, könnte man immer noch "punktfrei" bis 175km/h schnell fahren, kostet dann halt knapp 90€, wenn man erwischt wird - zum Vergleich: Das "Black Ticket" im ÖPNV kostet ganze 120€, ihr kämt damit also noch ganz gut weg! Aber wer das Geld für das entsprechende Auto und auch den dabei zu verbrauchenden Sprit hat, sollte das vermutlich locker wegstecken können. Bei Limit 130 wäre diese Grenze übrigens bei 154,5km/h.
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16:00 Hier muss man aber auch sagen, dass das Problem, welches hier angesprochen wird, eben seine Ursachen hat. Aufstocken kann man, weil es viele gibt, die es müssen! Wer in Vollzeit arbeitet und dafür so wenig Lohn bekommt, dass er/sie noch aufstocken kann, befindet sich auf einem Lohnniveau, das es gar nicht geben sollte! Man darf aber auch nicht vergessen, dass die dabei ausgezahlten Leistungen entsprechend angepasst ist. Der Anspruch wächst, je weniger man verdient. Man kann nicht (volles) Bürgergeld bekommen und dabei "15000 im Jahr" dazuverdienen, ohne dass das auf das Bürgergeld angerechnet wird! Anrechningsfrei sind 100€ im Monat, danach werden 80% des "Dazuverdienstes" verrechnet und die Sozialleistung wird entsprechend reduziert.
17:07 Ich denke auch, dass viele dazu zu stolz sind und trotz Anspruch darauf gar nicht zurückgreifen. Ich kenne persönlich genügend Leute, die arbeitslos sind und nicht gemeldet sind oder daszumindest zeitweise mal waren, weil sie noch vollständig von der Familie durchfinanziert werden können bzw. konnten. Die sind gar nicht in den Statistiken.
18:23 Das ist krass, wie effektiv das sich herausstellt. Da sollten sich mehr Arbeitgeber ein Beispiel dran nehmen!
PS: Die "Barhocker" sind ja mal genial! XD
23:29 In der IT nennt man das klassisches Henne-Ei Problem... es ist literally ein Teufelskreis!
26:22 Genau das würde sich mit dem 4-Tage-Modell decken! Anpacken, Leute!
26:26 Das ist der Elefant im Raum. Gerade mit gesundheitlichen Einschränkungen ist es hierzulande extremst schwer. Ich habe mir nach der Ausbildung einige chronische Krankheiten zugezogen, die nicht mehr heilbar sind. Das sind Handicaps, die die eigene potenzielle Arbeitskraft sehr stark beeinträchtigen - und wenn man nicht mehr wirtschaftlich arbeiten kann, will das auch keiner mehr wohlwollend bezahlen, nur um jemanden von der Staße zu holen. Das Problem ist hier aber, dass die Grenze zur Erwerbsminderung bzw. -unfähigkeit viel zu schwammig ist und gerade in den Gesundheitsämtern bei der Feststellung sehr geschludert wird und man trotz diverser wirklich krassen Einschränkungen noch als "voll erwerbsfähig" eingestuft wird. Es ist dabei egal, ob man fast erblindet ist und ständig irgendwo gegen rennt und dauernd Sachen umschmeißt, die man nicht mehr richtig sieht und im Dunkeln gar 100% vollblind ist. Laut Amt kein Problem, man kann alles noch wunderbar machen. Es ist unglaublich!
33:16 Das ist schon krass...
35:11 Dazu muss gesagt sein, dass man als langzeitarbeitslos gilt, wenn man 1 Jahr oder länger "raus" ist. Geht also recht flott, wenn man nicht sofort Anschluss findet. Gerade in der Pandemie hat man je nach Tätigkeit vielleicht schnell das Jahr voll gehabt, ohne wieder eingestellt zu werden. Immerhin wurde das irgedwann mal angehoben. Ich habe das noch mit nur 3 Monaten in Erinnerung!
35:19 16e und 16i (Teilhabechancengesetz) sind immer noch stark stigmatisiert. Das kommt beim Arbeitgeber nicht gut an, weil der denkt "Wenn der Proband das anders nicht schafft, wird er es damit auch nicht hinkriegen". Und der eigentliche sogenannte Zweite Arbeitsmarkt dafür ist extrem klein. Viele Angebote gibt es da nicht, weil sich eben viele Arbeitgeber da gar nicht erst drauf einlassen wollen. Da nützen auch die besten Gesetze für einen sozialen Arbeitsmarkt nichts, wenn die Firmen nicht mitmachen müssen. Das geht in die gleiche Kategorie wie die 5% Quote für Menschen mit anerkannten Behinderungen. Die Ausgleichsabgabe ist so gering, dass es für die Firmen immer noch deutlich wirtschaftlicher ist, diese einfach abzudrücken, als entsprechenden potenziellen Mitarbeitern eine Chance zu geben, denn die würden ja schon gerne einen ordentlichen Lohn bekommen, der im Monat das übersteigt, was die Abgabe im ganzen Jahr beträgt.
49:21 Das ist letztlich unausweichlich... Gerade das immer wieder als KI falsch bezeichnete Machine Learning (Stichwort ChatGPT als bekanntestes Beispiel, aber auch Engines wie Stable Diffusion) sind das beste Beispiel dafür. In der Branche kommt man nicht darum, diese Tools zu verwenden, um effizienter zu arbeiten - denn andere machen es auch. Und wenn man es selbst nicht macht, fällt man zurück. Und das wird in allen anderen Branchen und Anwendungsfeldern nicht viel anders sein, sobald sich solche Möglichkeiten auftun. Die Frage ist dabei nur: Entstehen dabei mindestens genauso viele Jobs durch die Technik, wie welche durch die Effizienzsteigerung wegfallen? Wenn nein, dann kommt irgendwann zwangsläufig die Frage auf, was man mit den Leuten macht und die Stimmen nach bedingungslosen oder zumindest sozialen Grundeinkommen werden lauter und dann muss auch irgendwann tatsächlich dort etwas passieren. Denn gerade wenn teure Technologien einem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Unternehmen, die sich das nicht leisten können, verschaffen, wird die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgehen und es wird zwangsläufig auch viele Menschen geben, die als Arbeitskräfte gar nicht mehr zwingend gebraucht werden. Viele schaffen es dann vielleicht noch, sich irgendwie mit ihren Hobbys selbstständig zu machen (wie z.B. YouTuber oder "Influencer"), aber das werden auch nicht alle machen und es wird auch nicht allen gelingen, die es versuchen (ich kenne genug kleinere Kanäle, deren Betreiber hart am Strugglen sind, trotz zusätzlichem Teilzeit- oder gar Vollzeitjob).
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Lohnnebenkosten = in erster Linie Sozialversicherungsbeiträge und betriebliche Unfallversicherung in Höhe von etwa 21% des Bruttolohns. Das zu senken, wäre fatal. Aber natürlich könnte man die Rentenversicherungsbeiträge senken, und damit auch die ausgezahlten Renten ;)
Die laufen übrigens über den Generationenvertrag. Die sind nicht deswegen so niedrig, weil der Kanzler (oder davor die Kanzlerin) euch gegenüber ein A-Loch ist, sondern weil die Bevölkerungspyramide in Deutschland auf dem Kopf steht. Wenige junge Leute erarbeiten JETZT die Renten, die viele Rentner JETZT ausgezahlt bekommen. Niemand erarbeitet seine eigene Rente, sondern sammelt nur Rentenpunkte über die Zeit seiner Beschäftigung, die Höhe der Renten hängt dann zudem von den erwirtschafteten Rentenbeiträgen, welche zur Hälfte Lohnnebenkosten sind, ab. Wer heute Rente bezieht und "so viel gearbeitet hat", hat die Rente seiner Eltern- und Großelterngeneration bezahlt, nicht die eigene.
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@plichi87 Komisch, wenn ich Taurus google und auf Bilder klicke, ist gleich in der zweiten Reihe ein Efchen mit 2 von den Dingern, klicke ich darauf, lande ich direkt auf dem Internetauftritt des Herstellers dieser Dinger. Aber ja, davon können wir gerne welche abgeben. Die wichtigste Russische Nachschublinie, nämlich die Krimbrücke, wartet schon darauf. Im Gegensatz zu bisherigen Lieferungen wäre das schon eher ein "Gamechanger". Aber vermutlich kneift Scholz genau deswegen, weil er Gegenschläge aus Moskau befürchtet. Dabei setzt Putin genau auf diese Zögerlichkeit unsererseits, damit er die Ukraine und letztendlich auch Europa in einem ewig langen Krieg langsam aber sicher zermürben kann. Genau dazu darf es nicht kommen und mit ihm reden kann man auch nicht, dafür ist ihm die Kornkammer mitsamt des (wenn auch völlig zerstörten) Industriegebiets im Donbass, den reichen Ölquellen im Azowschen Meer und vor allem der einzige ganujährig eisfreie Marinestützpunkt Sevastopol einfach zu wichtig.
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