Comments by "Her Royal Fluffiness Celestia, Princess of Cake" (@CakePrincessCelestia) on "Bürgergeld-Debatte: Lohnt sich Arbeit noch? | Markus Lanz vom 07. Februar 2024" video.

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  5. Kann ich nur so unterschreiben. Mit Engwinkelglaukom, Syringomyelie und Sauerstoffmangel "gesegnet" auf die Welt gekommen und nach der Schule schon chronisch krank in den Arbeitsmarkt geworfen worden - keine Chance! Habe über 10 Jahre davon nichtmal Leistungen bezogen, obwohl ich Anspruch hatte und immerhin eine Ausbildung absolvieren können, aber auch damit keine weiteren Chancen bekommen. Bin effektiv erwerbsunfähig, aber den Schlechtachter vom Gesundheitsamt interessiert es nicht, dass ich nahezu blind bin, an 3-5 Tagen schwere Migränekopfschmerzen habe, die oft Medikamente erfordern, an unbehandelten Lymphödemen leide (Kasse zahlt nur Kompression, mehr nicht) und trotz körperlicher Aktivität immer schwächer werde und dadurch schon zahlreiche Wirbelgelenkschäden habe, die mich für jegliche körperliche Arbeit disqualifizieren. Zudem die ganze psychiche Last, Agoraphobie, soziale Phobie (weil die Gesellschaft immer schön weiter Druck ausübt, dem ich nicht mehr standhalte, obwohl ich alles probiert habe), "Angst vorm Scheiter" (weil Erfolg für mich literally ein Fremdwort ist) und auch Angst vor Ausgrenzung (vor allem, wenn ich an eine gewisse Partei mit nem Pfeil im Logo denke...). Ich kann wirklich nicht mehr. Aber laut Schlechtachter bin ich zu 100% uneingeschränkt arbeitsfähig, obwohl ich schon einen klinischen Befund habe, der mir Schichtarbeit, schweres Heben, Überkopfarbeit und (wegen der Augen) Maschinenbedienung inklusive das Fahren von Fahrzeugen als nicht zumutbar attestiert. Fazit: Dieses System, dass es nahezu unmöglich macht, aus "Hartz Fear" (Neudeutsch: "Bürgergeld") aus gesundheitlichen Gründen rauszukommen, ist hochgradig asozial und leider auch immer wieder der eine Spielball der Politiker, der am liebsten gespielt wird. Mit uns kann man es ja machen. Zivilisiert geht anders.
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